1936–1959: Die Sammlung Emil Bührle
Ausstellung Kunsthaus, 1958


1957–1959

Bei seinem Tod 1956 hinterliess Emil Bührle keinerlei Anweisungen, was mit den Werken seiner Sammlung geschehen sollte. Im Juni 1958 wurde der von Bührle dem Kunsthaus Zürich gestiftete Ausstellungssaal damit eingeweiht, dass ein Grossteil der Sammlung dort gezeigt wurde. Der Katalog zur Ausstellung enthält 321 Nummern und erschien mit Provenienz- und Literaturangaben, die aussergewöhnlich vollständig waren. Die Sammlung umfasste zu dem Zeitpunkt noch immer rund 550 der 633 Werke, die Emil Bührle im Lauf seines Lebens erworben hatte. 40 davon wurden zu Lebzeiten des Sammlers durch Tausch oder als Geschenk veräussert, da Emil Bührle einmal erworbene Bilder nicht mehr zu verkaufen pflegte, weitere wurden zwischen 1957 und 1959 veräussert. Kleinere, aber ebenfalls sehr repräsentative Werkgruppen wurden im Anschluss an die Zürcher Ausstellung 1958 und 1959 im Haus der Kunst in München und im Schloss Charlottenburg in Berlin gezeigt.