Unterschied zwischen privatem und gewerblichem Wetten

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Täten sie dies nicht, bekämen sie ernsthafte Probleme mit dem Finanzamt. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass die Steuer nur von deutschen Kunden entrichtet werden muss. Kommt der Kunde beispielsweise aus der Schweiz oder aus Österreich, dann fällt diese Steuer nicht an. Die Anbieter haben mehrere Möglichkeiten, die Steuer direkt an den Kunden weiterzugeben, es muss nicht zwingend der Einsatz sein. Theoretisch möglich ist dies zum Beispiel durch die Senkung der Wettquoten. Ob diese Variante allerdings aus geschäftlichen Gründen so sinnvoll erscheint, ist fraglich.

Rechtliche Aspekte von Wetten in Österreich

Wer sich für Sportwetten begeistert, kann bereits im Vorfeld auf den Sieger des Turniers tippen. Ein Blick auf die Quoten verschiedener Anbieter von Online-Sportwetten: Wer zum Beispiel 10 Euro auf England als neuen Europameister setzt, kann zwischen 40 und 45 Euro gewinnen. Bei Frankreich sind es 45 bis 50 Euro und bei Deutschland 60 bis 65 Euro. Das Team der Niederlande als Europameister bringt bei einem Einsatz von 10 Euro einen Gewinn von 170 bis 180 Euro, bei Österreich sind es 500 bis 800 Euro und bei Georgien gar 5.000 Euro. Ob kleiner oder großer Gewinn: Über das Finanzamt müssen sich Sportwettenfreunde keine Gedanken machen.

Merkur Bets – Sportwetten ohne Steuer

Und zwar unabhängig von der Höhe des Gewinns und unabhängig davon, ob die Wetten online oder vor Ort beispielsweise in einem Wettbüro platziert wurden. Das gilt nicht nur für Fußballwetten, sondern auch für Wetten auf andere Sportarten wie Handball, Basketball, Tennis, Dart oder Pferderennen. Sämtliche Gewinne aus solchen Wetten müssen nicht versteuert und auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Wichtig: Verfolgt der Spieler oder die Spielerin mit dem Wetten private Spielbedürfnisse, dann gilt er oder sie als Freizeit- oder Hobbyspieler/in. Stehen für das Wetten aber rein gewerbliche Aspekte im Vordergrund, sieht die Sache anders aus.

🔴 Gibt es die Tipico Wettsteuer?

Dann gilt man sozusagen als Berufsspieler oder Berufsspielerin – und in dem Fall werden unter Umständen auch Steuern auf die Gewinne fällig. Das gilt ebenso beim Pokern oder Online-Pokern. Die Steuerfreiheit gilt übrigens nicht nur für Sportwetten. Wer beispielsweise einen Lottogewinn abräumt, muss diesen ebenfalls nicht versteuern. Denn der entscheidende Faktor bei Gewinnen aus Sportwetten und Lotterien ist Glück – und nicht etwa Können. Denn niedrigere Quoten sind für den Tipper uninteressant, so dass er sich lieber einem Anbieter anschließt, dessen Quoten im höheren Bereich liegen. Denn nicht zuletzt sind es die Quoten, die einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gewinns haben. Sprich: Je höher die Quote, desto größer der mögliche Gewinn. Wenn Kunden also einen Anbieter ausfindig machen, der gar keine Wettsteuer an sie weitergibt, dann bet wettanbieter vergleich quoten lohnt sich ein Blick auf die Quoten, da es sein kann, dass der Buchmacher versucht, die Kosten für die Steuer wieder über niedrige Quoten hereinzuholen. In dieser Riege gibt es natürlich auch Bookies, die sich dieses Prozedere leicht leisten können, da sie prominent sind und über einen großen Kundenstamm verfügen. Dadurch fangen sie die Beträge, die durch das alleinige Abführen der Wettsteuer anfallen, wieder auf. Eine gängige Praxis ist das Umlegen der Wettsteuer auf den Kunden bei der Wettabgabe.

Steuerbelastung bei Sportwetten in Österreich

Dieser Umstand ist nicht verwunderlich, denn mittlerweile gibt es nahezu jeden Tag ein größeres Sportereignis oder eine Partie, auf die man eine Wette platzieren kann. Einen kleinen Einschnitt mussten die Kunden der zahlreichen Wettanbieter allerdings vor einigen Jahren hinnehmen: die Wettsteuer. Diese wird seit 2012 erhoben und wird seither seitens des Anbieters in der Regel auf den Kunden umgelegt. Allerdings handhabt nicht jeder Sportwetten Anbieter die Wettsteuer gleich. Glücklicherweise gibt es sogar eine Handvoll Wettanbieter ohne Steuer.

Interwetten – Starke Favoritenquoten

Das Jahr 2012 bleibt sowohl Anbietern als auch deutschen Kunden im Gedächtnis. Denn seit dem 1. Juli jenes Jahres ist die Abgabe einer Wettsteuer gesetzlich festgelegt. Nicht zuletzt, um die Interessen der staatlichen Lotterien zu schützen, war eine Überarbeitung des bestehenden Gesetzes notwendig, so dass die Wettsteuer abgesegnet und eingeführt wurde. Diese Steuer öffnete aber auch lange verschlossene Türen, denn so haben nun auch Anbieter, denen es zuvor untersagt war in Deutschland zu spielen, die Chance, deutsche Kunden zu generieren. Setzt der Kunde einen gewissen Betrag, dann wird die Steuer direkt von diesem Einsatz abgezogen. Bei einigen Anbietern wird der prozentuale Abzug direkt auf dem digitalen Wettschein angezeigt. So weiß der Kunde direkt, welche Summe ihm abgezogen wird. Andere Anbieter ziehen die fünf Prozent von der Gewinnsumme ab.

Wer also zum Beispiel zehn Euro für ein Spiel mit der Quote 2.0 einsetzt und gewinnt, der erhält dann 200 Euro minus 5% Wettsteuer. Im Endeffekt entspricht dies einem Reingewinn in Höhe von 190 Euro. Auch hier bieten einige Bookies den Service, diesen Abzug direkt auf den virtuellen Spielschein gut sichtbar anzuzeigen.

Einkommensart Steuerart Geltender Steuersatz (ca.)
Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkommensteuer Bis zu 55% (progressiv)
Einkünfte aus Gewerbebetrieb Umsatzsteuer 20% auf die erbrachte Leistung
Gewinn aus Einzelwette (nicht gewerblich) Einkommensteuer (sonstige Einkünfte) Progressiv bis 55%

Es gibt sogar Buchmacher, bei denen der Kunde selbst festlegen kann, wie die Wettsteuer abgezogen werden soll.

Er kann wählen, ob sie mit dem Einsatz abgezogen oder noch einmal oben draufgeschlagen wird. Auch der Abzug vom Gewinn zählt mitunter zu den Optionen. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass der Kunde, sofern er aus Deutschland kommt oder hier seinen überwiegenden Aufenthaltsort hat, nicht an der Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent vorbeikommt. Ja, die Wettsteuer muss auf jeden Fall bezahlt werden. Der Grund ist einfach: Es handelt sich um eine gesetzlich festgelegte Steuer, die das Finanzamt erhält. Von daher müssen diese Steuern natürlich bezahlt werden, wenn man keinen Ärger bekommen möchte. Ein wenig anders sieht es aus, wenn der Anbieter die Wettsteuer selbst trägt. Allerdings ist dies nur in wenigen Fällen tatsächlich möglich. Der Grund: Ein Anbieter kalkuliert mit bestimmten Gewinnen der Spieler, wenn er seine Finanzplanung aufstellt. Würde er hierbei auch noch die Wettsteuer für den Kunden übernehmen, dann könnte das komplette Finanzgebilde ins Wanken geraten. Von daher wird die Steuer auf den Kunden umgelegt. Wenn man sieht, wie viele Wetten täglich abgegeben werden, kommt dabei eine sehr große Summe zusammen.

Die Herangehensweise der einzelnen Wettanbieter ist also sehr unterschiedlich. In dem nachfolgenden Abschnitt wollen wir euch anhand von Beispielen zu den renommiertesten Buchmachern auf dem Markt zeigen, wie in Einzelfällen mit der 5,3 % Wettsteuer umgegangen wird. Ein weiterer großer Name in der Welt der Sportwetten ist bwin.

Dieser Wettanbieter hat eine ganze Reihe von Angeboten in seinem Programm. Dazu zählen natürlich in erster Linie Sportwetten die übrigens ordentlich über das Regierungspräsidium in Darmstadt lizenziert sind. Der Sportwettenanbieter zieht die in Deutschland übliche Wettsteuer ebenfalls nur im Gewinnfall bei seinen Kunden ab.

Beste Wettanbieter für österreichische Sportwetten (März 2025)

Wer allerdings eine Leistung für den Gewinn erbringt, muss diesen versteuern. Das gilt zum Beispiel bei Spielshows, wenn der Gewinn mit der Beantwortung von Quizfragen erzielt wurde. Die Wettsteuer wurde 2012 eingeführt, und aktuell müssen Wettanbieter 5,3 Prozent auf alle Wetteinsätze in Deutschland abführen. Die Wettsteuer oder auch Sportwettensteuer ist zwar Sache der Wettanbieter, allerdings werden diese Kosten in den meisten Fällen an die Kunden weitergeben beziehungsweise auf sie umgelegt. Sportwetter zahlen die Wettsteuer somit also doch, wenn auch indirekt.

Private Wettgewinne Versteuern

Meist wird sie vom Gewinn der Wette abgezogen. Bei der Wettsteuer handelt es sich um eine sogenannte Ländersteuer. Sie beschert den Bundesländern satte Einnahmen: Nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) überwiesen im Jahr 2022 die Sportwettenanbieter 432 Millionen Euro Wettsteuer. Bei den Anbietern selbst bleibt dennoch einiges hängen: Laut dem Deutschen Sportwettenverband (DSWV) verzeichneten die legalen Sportwettenanbieter in Deutschland im Jahr 2023 Spieleinsätze von fast 8 Milliarden Euro. In Deutschland müssen die Buchmacher seit 2012 bei jeder platzierten Wette eine Wettsteuer an den Staat abführen.

Welche Sportwetten Anbieter sind seriös?

Zu Beginn lag diese bei 5,0 %, seit 2021 wurde bet sportwetten deutschland online sie aber auf 5,3 % erhöht. Die meisten Buchmacher haben nach der Einführung dieser Regelung die 5,3 % Wettsteuer 100 % auf die Kunden umgelegt. Damit müssen die meisten Tipper in Deutschland mit 5,3 % weniger Gewinn bei einer erfolgreichen Wette rechnen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen im Sportwettengeschäft und einige Buchmacher tragen die Wettsteuer selbst, sodass die Kunden können mit ganzen 5,3 % mehr Gewinn rechnen können. Sportwetten erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Sollte der Spieler seinen Wettschein verlieren, dann wird der Kunde nicht mit der Wettsteuer belastet, sondern diese wird vom Anbieter selbst getragen. Der Kunde findet die Informationen im Hilfecenter des Anbieters. Allerdings findet man sie hier nicht etwa unter dem Punkt „Rechtliches“, sondern unter dem Bereich, der sich mit Sportwetten befasst. Der Wettanbieter bringt hier auch einen anderen, interessanten Punkt ins Spiel: die Geolokalisierung. Legt man die hier genutzte Formulierung zugrunde, dann muss sich der Spieler zum Zeitpunkt der Wette auch in Deutschland befunden haben, damit die Wettsteuer greift. Unterm Strich ist der Umgang mit der Wettsteuer bei bwin sehr kundenfreundlich, wenngleich man den entsprechenden Passus zu dieser Steuer ein wenig im Hilfebereich suchen muss. Hier geht es zum ausführlichen bwin Bonus. Auch bet-at-home ist ein Wettanbieter, der seit einigen Jahren vor allem im Bereich der Sportwetten einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Diese Gewinne sind in Deutschland steuerfrei

Die Wettsteuer beträgt fünf Prozent des Einsatzes und ist Teil des deutschen Rennwett- und Lotteriegesetzes. Wer also eine Sportwette in Höhe von 200 Euro spielt, muss zehn Euro davon als Wettsteuer abführen. Diese Summe wandert dann direkt ins Säckel des Fiskus, der Anbieter hat nichts davon. Denn: Entgegen vieler Befürchtungen ist es nicht so, dass die Anbieter mit diesen fünf Prozent arbeiten und auf das eigene Konto legen. Vielmehr sind sie es, die per Gesetz dazu verpflichtet sind, die Steuer abzuführen.